Mit Power ins neue Jahrzehnt: Die Ausbildungsoffensive der Maler- und Lackiererinnung


Von:  deggau and friends public relations / 16.03.2020 / 10:36 / 145 Tag(e)


Neue Broschüre informiert über das umfassende und praxisorientierte Angebot für Ausbildungsbetriebe


Frankfurt/Offenbach/Darmstadt, 16. März 2020. Auszubildende gewinnen und Betriebe praxisorientiert bei der Ausbildung unterstützen – das steht im Fokus der langfristig angelegten Ausbildungsoffensive der Maler- und Lackiererinnung Rhein-Main. 2014 ins Leben gerufen, hat die Innung die Zusammenarbeit mit Institutionen, Schulen und Ausbildern in den vergangenen Jahren kontinuierlich intensiviert und das Angebot erweitert. Zu den neuesten Maßnahmen zählen ein Sprachförderkurs für Auszubildende mit Migrationshintergrund sowie Schulungen von Ausbildergesellen.

Einen Überblick über alle Angebote der Ausbildungsoffensive verschafft eine neue Broschüre. Sie steht allen Ausbildungsbetrieben kostenlos zur Verfügung und kann in der Geschäftsstelle der Innung telefonisch unter 069-89 99 07 67 oder per E-Mail an info@farbe-rhein-main.de angefordert werden.   

Gut ausgebildete Menschen sind das A&O in unserem Beruf. Es wird immer schwerer, diese in unserem Handwerk zu finden“, so Jürgen Jobmann, Obermeister der Maler- und Lackiererinnung Rhein-Main. „Daher ist eine unserer wichtigsten Aufgaben, die Ausbildung und Sicherung guter Fachkräfte für das Maler- und Lackiererhandwerk.“

Gewinnung von Auszubildenden

Um potenzielle Auszubildende anzusprechen, hat die Maler- und Lackiererinnung Rhein-Main einen umfangreichen Maßnahmenkatalog erarbeitet. Dazu zählen die regelmäßige Information der Berufsberatungsstellen über die Karrieremöglichkeiten im Maler- und Lackiererhandwerk sowie die intensive Zusammenarbeit mit den Arbeitsagenturen und Jobcentern im Innungsgebiet – insbesondere bei der Vermittlung von arbeitssuchenden Auszubildenden und freien Lehrstellen.

Eine erfolgreiche Form der Ansprache von potenziellen Lehrlingen ist auch die jährlich im März stattfindende Bewerberwoche. Mittels Speed-Recruiting können sich hier interessierte Jugendliche bewerben, ihre Eignung testen und sich Ausbildungsbetrieben vorstellen. Darüber hinaus rührt die Innung auf Berufsbildungsmessen die Werbetrommel und informiert in Schulen. Seit mehreren Jahren bietet sie zudem in Kooperation mit der Frankfurt University of Applied Sciences Abiturienten den dualen Bachelor-Studiengang Bauingenieurwesen in Verbindung mit einer Ausbildung zum Maler und Lackierer an.

Praxisorientierte Unterstützung der Ausbildungsbetriebe

Maler- und Lackiererbetrieben bietet die Innung im Zuge der Ausbildungsoffensive vielfältige Unterstützung. Dazu zählt das Angebot ausbildungsbegleitender Praxisseminare wie der Starterwoche für Auszubildende im ersten Lehrjahr, dem Jungmaler-Workshop oder auch dem Kurs zur Prüfungsvorbereitung. Auf Lehrlingsbaustellen haben Auszubildende die Möglichkeit, eigenständig Arbeiten zu planen und durchzuführen. Ein eigens engagierter Ausbildungstrainer schult die Lehrlinge und begleitet die Maßnahmen.

Ein besonderes Angebot ist der Förderkreis „Montagsmaler“. Jeden Montag treffen sich junge Maler im innungseigenen Aus- und Weiterbildungszentrum in Frankfurt und erlernen unter Anweisung von erfahrenen Malermeistern traditionelle Handwerkstechniken. 

Neu im Programm sind der Sprachförderkurs für Auszubildende mit Migrationshintergrund sowie Schulungen von Ausbildergesellen. Darüber hinaus arbeitet die Maler- und Lackiererinnung Rhein-Main eng mit den Berufsschulen im Innungsbezirk zusammen. Sie vermittelt beispielsweise materielle Unterstützung (Ausstattung, Material usw.) oder hilft bei der Abstimmung der Schnittstelle Betrieb/Schule.

Ferner steht die Innung Betrieben bei vielen Fragen zur Seite, unter anderem: Wie finde ich überhaupt einen Auszubildenden? Wie teste ich Bewerber auf Eignung? Oder: Wie kann ich den Ausbildungsfortschritt systematisch prüfen und notwendige Defizite rechtzeitig aufarbeiten? Des Weiteren garantiert sie in enger Zusammenarbeit mit der „Qualifizierten berufspädagogische Ausbildungsbegleitung in Berufsschule und Betrieb“ (QuABB) individuelle Hilfestellungen bei Problemen eines Auszubildenden.

Unternehmerkreis Ausbildung

Neben den genannten Maßnahmen hat die Innung zudem vor einigen Jahren einen „Unternehmerkreis Ausbildung“ gegründet. In diesem bringt sie regelmäßig Mitgliedsbetriebe zusammen, die sich einer qualifizierten Ausbildung verschrieben haben, um Erfahrungen auszutauschen und neue Angebote (z.B. Seminare, Ausbildungshilfen usw.) auszuarbeiten sowie bestehende Angebote zu verbessern.  


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