Innung trifft Bundesministerin Christine Lambrecht


03.07.2019 / 10:28 / 6 Tag(e)


Die Themen: Initiative Faires Handwerk mit Forderungen zu Zollkontrolle, Gewerbescheinvergabe und Vergabepraxis öffentlicher Aufträge


Innungsgeschäftsführer Felix Diemerling und Vorstandsmitglied Haico Böhmer haben am Dienstag, 2. Juli, Christine Lambrecht, die neue Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz, in Viernheim getroffen. Das Gespräch fand im Zuge der „Initiative Faires Handwerk“ statt.

Im Fokus stand die Kontrolle auf Baustellen durch den Zoll. Dieser konzentriert sich auf den Check der Großbaustellen, doch auch auf den kleineren boomen illegale und unfaire Beschäftigungsmodelle. Die Innung fordert daher kleinere Kontrollgruppen, die auch die kleinen Baustellen unter die Lupe nehmen können.

Ein weiteres Thema war die zu einfache Vergabe des Gewerbescheins, die ebenfalls unseriösen Marktteilnehmern entgegenkommt. Die Innung schlägt hier unkomplizierte Regelungen vor, beispielsweise die Vorlage der Handwerkskarte.

Kritik geübt hat die Innung auch an der die Vergabepraxis bei öffentlichen Aufträgen nach der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB). Diese orientiert sich jeweils an dem günstigsten Preis, was ausbeuterisch agierende Unternehmen begünstigt – mit Folgen für die gesamte Gesellschaft. Angeregt wurde ein System, welches unbürokratisch umzusetzen wäre: Nicht mehr der Billigste erhält den Zuschlag, sondern der Zweitgünstigste oder nach Schweizer Modell: Der Markteilnehmer, der dem Durchschnittspreis am nächsten kommt.

Informationen zur Initiative Faires Handwerk finden Interessierte hier.

 

 


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